Caribbean 2.0 |Rincón

Caribbean 2.0 |Rincón

Hey ihr Lieben,

bei dem derzeitig schlechten Wetter träume ganz besonders viel von meinem letzten Urlaub. Deswegen kommt heute Teil 2 meines Urlaubsberichts. Falls ihr meinen ersten Karibikpost noch nicht gelesen habt, könnt ihr hier klicken, ansonsten viel Spaß bei Teil 2!

Nach unserem kurzen Aufenthalt in Ponce ging es weiter nach Rincón. Die Gegend um Rincón liegt am brandungsreichen Westcap und ist deswegen eine beliebte Anlaufstelle für Surfer. Hier gibt es viele kleine Badebuchten, eingesäumt von den hohen Bergen der Kordillere. Über Airbnb hatten wir ein kleines Beach Front Appartement gebucht, welches auch wirklich direkt am Strand lag. In dieser Ferienwohnung verbrachten wir vier Tage.

Auf den ersten Blick wirkte Rincón wie ausgestorben, kein Wunder die Surfsaison war ja auch schon vorbei Je länger wir jedoch dort waren, desto mehr Menschen bekamen wir zu Gesicht. Hier war alles sehr ursprünglich, wenig touristisch, was ich schön und entspannend fand. Die Natur auf Puerto Rico ist einfach komplett anders als in Deutschland. Besonders fasziniert war ich von den Pelikanen, die direkt über unsere Köpfe hinweg flogen.

An unserem ersten Tag besuchten wir den Steps Beach und Rincón. Für mich war der Steps Beach Karibikfeeling pur: Palmen, kristallklares blaues Wasser und goldener Sand. Der Strand war etwas abgelegen und nur wenige Menschen lagen dort. Wenn ihr dort baden gehen wollt, solltet ihr aber daran denken, Badeschuhe einzupacken, da man über Steine gehen muss, um ins Wasser zu gelangen. Mein Highlight war der kleine Essensstand, wo es die besten Tacos und selbstgemachten Pommes gab, die ich je gegessen habe. Ich kaufte mir dort eine Coco Frio, die ich mit Blick auf das Meer getrunken habe – lecker! Achtet unbedingt darauf, eine gekühlte Kokosnuss zu kaufen, lauwarm schmeckt Kokosmilch/-wasser überhaupt nicht. Ich vermute, ihr wisst, warum der Strand „Steps Beach“ heißt, wenn ihr euch die Fotos anschaut, oder?

Ganz oben auf meiner „Want-to-Visit-Liste“ standen die Salzminen „Las Salinas“ in Cabo Rojo. Als wir bei den Salzminen ankamen, wurde uns gesagt, dass man leider nicht zu den Salzminen könne. Stattdessen könne man eine Tour durch das „National Wildlife Refuge“ machen. Auch wenn die Natur im Refuge toll ist, war ich im ersten Moment ziemlich enttäuscht, da ich mich ganz besonders auf das rosafarbene Wasser gefreut hatte. Während unserer Wanderung waren wir die ganze Zeit auf der Suche nach dem rosafarbenen Wasser, welches ich im Internet gesehen hatte. Wir wurden jedoch erst fündig, als wir am Ende auf den Aussichtsturm stiegen. Ein Glück, die Salzminen konnten nämlich doch besichtigt werden…. Endlich hatte ich mein rosafarbenes Wasser.

Danach verbrachten wir noch ein paar schöne Stunden am Strand „La Playa Playuela“. Das Wasser ist kristallklar und der Strand fein und weiß, nur leider riecht es dort relativ unangenehm, da es dort keine Toiletten gibt(!) Solltet ihr diesen Strand jemals besuchen, denkt unbedingt daran Essen und Getränke einzupacken, da es dort keinerlei Verpflegungsstände gibt.

In der Nähe des Strandes liegt der hellgraue Leuchtturm „Los Morillos Lighthouse“, welcher sich idyllisch in die Landschaft schmiegt.

Unseren dritten Tag habe ich als einen der schönsten auf Puerto Rico in Erinnerung. Den Tag starteten wir am Crash Boat Beach. Seinem Namen verdankt der Strand den vielen bunt bemalten Fischerbooten, die aufgereiht nebeneinander liegen. Mir hat der gelbe Sandstrand sehr gut gefallen, jedoch war er aufgrund des Osterwochenendes sehr überfüllt.

Eins meiner absoluten Urlaubshighlights war der Besuch der „Gozalandia Waterfalls“. Um zu den zwei Wasserfällen zu gelangen, muss man zuerst durch Wohngebiete fahren und anschließend noch eine kleine Wanderung machen. Die Wasserfälle sind ein kleiner Geheimtipp, jedoch vermutlich nicht mehr lange. Beim oberen Wasserfall kann man sich ganz „Tarzanlike“ mit einem Seil ins Wasser schwingen. Ich habe es gewagt, aber es sieht viel einfacher aus als es ist. Das Baden in dem kristallklaren Bergwasser ist eine unglaubliche Erfahrung. Auch der untere Wasserfall ist etwas Besonderes, entdeckt ihr das Herz?

An unserem letzten Abend machten wir noch Spaziergang am Strand, der direkt vor unserem kleinen Häuschen lag. Ich vergesse es immer wieder, aber manchmal hat man die schönsten Dinge direkt vor der Nase. An diesen Sonnenuntergang werde ich mich immer erinnern.

Auf unserem Weg zurück nach San Juan legten wir einen Stop im „El Yunque National Forest“ ein. Dies ist der einzige Regenwald unter der Verwaltung des US Forest Service. Die Ausblicke und die biologische Vielfalt sind wirklich atemberaubend. Da der Wald jedoch von vielen Touristen besucht wird, kann ich nur empfehlen, so früh wie möglich zu kommen. Im „El Yunque“ gibt es verschiedene Wanderrouten. Ich bin der Meinung, dass der Weg das Ziel ist. Wir wanderten den „La Mina Trail“ entlang. Das Highlight ist ein Wasserfall am Ende des Pfades. Persönlich haben mir jedoch die Gozalandia-Wasserfälle besser gefallen, da dort viel weniger Touristen waren.

In nächster Zeit folgen noch Teil 3 & 4.

Bis bald!

xMaj-Britt

 

 

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9 Kommentare

  1. Juli 5, 2017 / 10:36 am

    Wow die Bilder sind einfach so schön,
    da bekommt man Fernweh pur. Danke für die tollen Eindrücke,
    da freut man sich direkt auf den Urlaub.

    alles Liebe deine AMELY ROSE

    • Maj-Britt B.
      Juli 9, 2017 / 8:13 pm

      Wow, dankeschön für deinen lieben Kommentar!<3

    • Maj-Britt B.
      Juli 6, 2017 / 1:46 pm

      Vielen vielen Dank du Süße!

    • Maj-Britt B.
      Juli 9, 2017 / 7:53 pm

      Oh ja, es war wirklich so schön*-*

  2. Juli 10, 2017 / 8:15 am

    Great to see <3 I wish you a lovely day, Greetings from Switzerland //Sofia (…visit my blog http://sofiacm.com for interior and style tips)

    • Maj-Britt B.
      Juli 12, 2017 / 2:22 pm

      Thank you cutie!<3 Wish you all the best!

  3. Juli 10, 2017 / 8:18 pm

    This photo shooting made me wonder when I should book my plane tickets there <3 really breath-taking!

    Carmelatte

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