Caribbean 3.0 |Old San Juan

Caribbean 3.0 |Old San Juan

Hey ihr Lieben,

wir bewegen uns immer weiter auf die Ferien zu, besser gesagt, die meisten von euch haben bestimmt schon Ferien. Bei mir ist es in einem Tag soweit und die Vorfreude auf unseren neuen Urlaub steigt immer weiter. Auch das Wetter hier wird immer besser und nimmt immer mehr „karibikähnliche Zustände“ an.

Besonders gerne denke ich zurück an unsere Zeit in Old San Juan, der Altstadt der puertoricanischen Hauptstadt. Eigentlich war dieser Aufenthalt ursprünglich ja überhaupt nicht von uns geplant. Im Nachhinein bin ich sehr glücklich, dass alles so gekommen ist, wie es ist, da diese Tage zu meinen liebsten gehören.

Die UNESCO-geschützte Altstadt „Old San Juan“ erstreckt sich auf einer schmalen Landzunge. Old San Juan wird von der „La Muralla“, einem vollständig erhaltenen Befestigungsring aus dem 16. und 17. Jahrhundert umgeben. Besonders gefielen mir die wunderschönen, farbenfrohen Häuser, die im eleganten Stil der Kolonialzeit erstrahlen.

Unser airbnb-Appartement lag direkt in der Altstadt. Groß, sauber, frisch renoviert und in einem typischen puertoricanischen Gebäudekomplex – war es die perfekte Wohnung für unsere drei Tage.

Während dieser drei Tage bummelten wir vor allem durch die kleinen Gassen und ließen Old San Juans Schönheit auf uns wirken. Recht viel Zeit verbrachten wir natürlich auch in Cafés und Restaurants.

Empfehlen kann ich euch:

Caficultura
Frühstück ist eine meiner Lieblingsmahlzeiten. Brunchen kann man im Caficultura ganz vorzüglich. Süß oder herzhaft – für jeden ist etwas dabei. Da ich eher zu den „Süß-Frühstückern“ gehöre, fiel mir die Entscheidung für das Kokos-Frenchtoast mit Bananenpüree sehr leicht. Es schmeckte mir so gut, dass ich, als ich wieder zu Hause war, erstmal meine zwei besten Freundinnen zu mir zum Brunchen eingeladen habe. Bei diesem Brunch tischte ich meine eigene Version des Kokos-Frenchtoasts auf. Auch der Kaffee von Caficultura ist sehr zu empfehlen, denn jeder gleicht einem Latte Art-Kunstwerk. Die Baristas zaubern Schwäne, Blumen, Herzen und Bärchen in den Milchschaum. Da möchte man den Kaffee am liebsten gar nicht trinken…. aber nur fast.


Cafe Finca Cialitos
Das Café „Finca Cialitos“ bezieht seine Kaffeebohnen von seiner eigenen Kafeefarm und genauso schmeckt der Kaffee auch: einfach großartig! Wenn ihr dort seid, bestellt UNBEDINGT den Signature Drink! Iced coffee blended with bananas, milk and hazelnut syrup – So erfrischend und lecker! Meine Mama und ich haben uns den Drink am nächsten Tag sofort wieder geholt. Das Café beginnt gerade erst in Richtung Brunch zu expandieren und die Auslage fällt auch noch relativ klein aus. Das getoastete Pumpkin Bread mit Butter kann ich euch jedoch wärmstens ans Herz legen und deren Banana Bread ist bestimmt auch eine tolle Wahl.


Casa Cortés ChocoBar
Wie der Name Casa Cortés ChocoBar schon andeutet, gibt es hier jedes Gericht verfeinert mit Schokolade. Hühnchen in einer Schokoladen-Chili-Sauce? Das hört sich sehr gewöhnungsbedürftig an, doch ich würde sagen, der Erfolg des 1929 gegründeten Familienunternehmens spricht für sich. Die Schokolade wird von der Familie Cortés selber gefertigt. Wir frühstückten in der ChocoBar, bei Gebäcken kann man mit Schokolade niiiie etwas falsch machen. Ich fand es etwas gewöhnungsbedürftig, dass zu jedem heißen Schokoladengetränk ein Stückchen Käse serviert wurde… vermutlich als neutraler Ausgleich zu dem süßen Getränk.


Cafe Berlin
Cafe Berlin ist auch ein toller Brunchstop. Ich entschied mich für die Gluten Free Banana Pancakes. Nach diesem Frühstück verließen wir alle satt, glücklich und zufrieden das Café.


Greengos
Im Greengos gibt es unfassbar gute, authentisch-mexikanische und karibische Küche. Das Restaurant ist besonders für abends die perfekte Wahl. Ich entschied mich zusammen mit meiner Mutter für eine Nacho Bowl. Die Portion war so groß, dass sie locker für zwei Personen gereicht hat – ein Gedicht! Aufgepasst: Wenn in der mexikanischen Küche von Beef gesprochen wird, könnt ihr zu 99% davon ausgehen, dass nicht Hackfleisch wie in der Tex-Mex-Küche, sondern Pulled Beef gemeint ist. Ich war im ersten Moment enttäuscht, aber es hat das Geschmackserlebnis nicht geschmälert.

Ihr merkt schon: Größtenteils empfehle ich euch Cafés. Das liegt ganz einfach daran, dass wir das Mittagessen aufgrund des großzügigen Frühstücks geskipped haben. Abends ging es dann zumeist in ein typisch puertoricanisches/amerikanisches Restaurant und wie ich im Post „Caribbean 1.0“ schon angedeutet habe, gehört dieses Essen nicht unbedingt zu meinen Favourites… Trotzdem solltet ihr, wenn ihr auf Puerto Rico seid, unbedingt das Nationalgericht „Mofongo“ probieren. Mofongo besteht aus Kochbanane. Kochbanane ist der Hauptbestandteil eines jeden puertoricanischen Gerichts.

Wart ihr schon mal auf Puerto Rico und/oder würde euch dieses Land reizen?

Teil vier über unsere viertägige Kreuzfahrt und damit der letzte Caribbean Travel Post folgt ganz bald!

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7 Kommentare

    • Maj-Britt B.
      Juli 25, 2017 / 11:15 am

      Oh yes it is*-*

    • Maj-Britt B.
      Juli 26, 2017 / 8:05 pm

      Oh yeah, I would love to be there right now too*-*

    • Maj-Britt B.
      Juli 27, 2017 / 3:12 pm

      Vielen lieben Dank Anna!<3

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